Brauchtum: St. Martin


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Stets in den ersten Novemberwochen eines Jahres ist es guter Brauch, einem der bekannwpen Heiligen der katholischen Kirche zu gedenken. Der Bischof Martin von Tours wurde im Jahre 317 im heutigen Ungarn als Martinus geboren, war zunächst römischer Offizier und schließlich Bischof. Er starb am 8.11.397 und wurde am 11.11.397 in Tours/Frankreich bestattet. Der Überlieferung nach begegnete er als römischer Soldat am Stadttor von Amiens/Frankreich im kalten Winter einem Bettler, dem er die Hälfte seines Militärmantels zum Wärmen gab. Zudem soll er sich vor seiner Ernennung als Bischof in Tours in einem Gänsestall versteckt haben, wurde aber durch die schnatternden Gänse verraten. Er wurde als Erster nach dem Apostel Johannes allein wegen seiner heroischen Lebensführung heilig gesprochen, ohne als christlicher Märtyrer gestorben zu sein.

Zu seinem Gedenktag wurde der 11. November, der Martinstag, erkoren. Rund um dieses Datum wird ihm in vielen vorwiegend katholisch geprägten Gegenden mit verschiedenen Bräuchen gedacht. Verbreitet sind St. Martinsumzüge mit Laternen, St. Martinsfeuer und die Martinsgans.

Die Löscheinheit Rheindorf unterstützt jedes Jahr natürlich den St. Martinsumzug  in Graurheindorf, begleitet diesen, sichert ihn ab, sorgt für ein kleines Feuerwerk an der Pfarrkirche St. Margareta und errichtet das Feuer auf der Wiese an der Rheindorfer Burg neben dem Sportplatz. Zudem werden auch die St. Martinsfeuer beim St. Martinsumzug in Bonn-Castell (am Römerkran direkt am Rhein) und Auerberg (Dorfplatz) von der Löscheinheit aus Brauchtumspflege betreut.

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